„Grundlagenausdauer allein reicht, um besser zu werden.“
Die Idee
Viel locker laufen oder radfahren reicht, um über alle Distanzen besser zu werden.
Was die Forschung sagt
Bei Ausdauersportlern gehen die besten Ergebnisse oft mit einer Intensitätsverteilung einher, bei der der größte Teil des Umfangs locker ist, aber ein echter Anteil harter Belastungen dabei ist. Seiler (2010) beschrieb diese Verteilung, oft „polarisiert“ oder „80/20“ genannt, als Muster, das bei Spitzenathleten beobachtet wurde, nicht als allgemeingültige Regel.
Was noch umstritten ist
Der lockere Umfang bildet die Basis, reicht aber allein nicht, um bei kürzeren oder anhaltenderen Belastungen besser zu werden. Die Ergebnisse hängen von Disziplin, Niveau und Ziel ab. Es geht nicht darum, locker oder hart zu wählen, sondern darum, welcher Anteil zu deinem Ziel und zu deiner verfügbaren Zeit passt.
In Allure+
Die Pläne von Allure+ stützen sich nicht allein auf Grundlagenausdauer: Sie wechseln lockere Einheiten mit Qualitätseinheiten ab.
Quelle : Seiler S. (2010). „What is best practice for training intensity and duration distribution in endurance athletes?“. International Journal of Sports Physiology and Performance, 5(3), 276-291.